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Videokonferenz

Am 02.02.2004 fand eine Videokonferenz mit eLearning-Experten aus Saarbrücken, Kaiserslautern sowie aus Österreich und Frankreich statt. Im Zentrum der Diskussion standen praktische Fragen virtueller Lernumgebungen am Beispiel des Projekts "Campus Numérique Transcultura", an dem das Institut für Rechtsinformatik beteiligt ist. Ziel des vom französischen Bildungsministerium geförderten Projekts ist die Entwicklung eines offenen Lernangebots. Darin sollen sich die Studierenden multikulturelles Wissen in den Fächern Anthropologie, Psychologie, Jura und BWL auf der Grundlage der transkulturellen Methodologien aneignen. Sie erhalten umfassendes Wissen über interkulturelle Beziehungen sowohl mit Blick auf den internationalen Austausch als auch auf Beziehungen zwischen verschiedenen kulturellen Gruppierungen innerhalb eines Landes.

Während der Videokonferenz wurden insbesondere Fragen der technischen Umsetzung mit einer geeigneten elektronischen Plattform diskutiert. Das Projekt "Transcultura" stellt dabei mit seiner interdisziplinären Ausrichtung hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der verwendeten Lernumgebung. So erfordert die synchrone Darstellung von Filmsequenzen und parallelen Textpassagen eine spezielle Software, die in die Lernplattform eingebunden werden muss. Anschließend stellte Daniel Sisco, Leiter des Weiterbildungszentrums der Handelskammer Paris, ein Lernmodul aus "Transcultura" vor, das das Verkaufsgespräch von Luxusartikeln thematisiert. Ausgehend von einer auf den französischen kulturellen Kontext ausgerichteten Situation sollen dabei Unterschiede mit einem entsprechenden Verkaufsgespräch im Kontext der chinesischen Kultur aufgedeckt werden.

[06.02.2004]